| Spielberichte |
| Geschrieben von: Ingo Heidel |
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Pleißa fehlt die Konstanz
Heimspiel gegen Langeberg und Thum
Leider wurde nichts daraus den Sieg gegen Ortmannsdorf mit zwei Heimsiegen zu vergolden. Um es gleich vorwegzunehmen, die Volleyballer verlieren beide Heimspiele und finden sich nun im Mittelfeld der Tabelle wieder. Nun zu den Spielen. Im ersten Match trafen die "Schmetterlinge" des TuS Pleißa auf den LSV Langenberg. Eine Mannschaft die schwer einzuschätzen ist, demzufolge sollte sich auch vorwiegend auf das eigene Spiel konzentriert werden. Leider merkte man aber schon von Beginn an, dass der ein oder andere Spieler nur körperlich anwesend war. Das hatte zur Folge das zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gefunden wurde und man ständig einem Punkterückstand hinterherlaufen musste. Alles was gegen Ortmannsdorf sehr gut funktionierte, wie zum Beispiel Laufbereitschaft, Siegeswille, Mitdenken und druckvolles Angriffsspiel war am gestrigen Spieltag nicht zu sehen. Somit wurde der 1. Satz hochverdient mit 25:19 gegen eine gut spielende Mannschaft aus Langenberg verloren. Nach einer kurzen Verschnaufpause sollte nun alles besser gemacht werden. Es wurde gewechselt, Tim kam für André um das Angriffsspiel etwas anzukurbeln. Doch auch im zweiten Satz das gleiche Bild. Die Mannschaft wirkte weiterhin blockiert und musste den LSV davonziehen lassen. Erst zum Ende des zweiten Satzes spürte man ein aufbäumen und man kämpfte sich nochmals ran. Jedoch war der Rückstand aus den Anfangsminuten des Satzes zu groß. Die Pleißaer verloren auch den zweiten Satz verdient mit 25:22. Glückwunsch nach Langenberg die somit Ihren ersten Erfolg in Pleißa feiern konnten.
Satzfolge aus Pleißaer Sicht: 19:25, 22:25
Für den TuS Pleißa spielten: Udo Rabe, Tim Gehlsdorf, Ronny Schulz, Alexander Heidel, André Reimann,Mirko Lößner, Ingo Heidel.
Im zweiten Heimspiel war die SG Motor Thurm zu Gast. Die Mannschaft aus Thurm, welche deutlich über dem Altersdurchschnitt unserer Männer liegt, verfügt über ein ausgezeichnetes Stellungsspiel und gefährliche Angreifer. Pleißa lief mit dem gleichen Sechser auf, welcher das Feld gegen Langenberg verlassen hatte, in der Hoffnung das sich nun alle zusammenreißen um einiges wieder Gutzumachen. Die Hoffnung verflog jedoch schnell, als man merkte das auch in diesem Spiel nichts zu funktionieren schien. Schnell geriet man ins Hintertreffen, die Köpfe gingen immer weiter nach unten und man produzierte mehr und mehr unerzwungene Fehler. Nach nur wenigen Minuten war auch der 3. Satz an diesem Spieltag deutlich mit 25:18 verloren. Ratlos ging es in die Satzpause. Der Coach wechselte erneut und brachte Benny für Udo. Dadurch mussten einige Positionen verschoben werden, aber dies sollte sich positiv auszahlen. Jetzt geschah etwas unerklärliches, die Jungs waren plötzlich hellwach und konzentriert. Dadurch waren wir mit einem Schlag auf Augenhöhe mit Thurm und konnten sogar in Führung gehen. Dieser Vorsprung wurde bis zum Satzende gehalten. Die Anzeigetafel zeigte ein 25:18 für Pleißa. Auf einmal war wieder Feuer in den Augen der Spieler, man konnte sehen das sie den Heimsieg wollten. Es ging in den Tiebreak, eine Art Elfmeterschießen, denn es wird nur bis 15 gespielt und somit tut jeder Fehler doppelt weh. Von diesen Fehlern wurde gleich am Anfang des Satzes gebrauch gemacht und schnell lag das Team um Ingo Heidel 4:1 hinten. Beim Stand von 8:4 wechselte man die Seiten. Pleißa war in der Annahme, gutes Zuspiel von Mirko auf Tim, dieser traf den Ball nicht perfekt und somit zeigte die Anzeigetafel 9:4, anstatt 8:5. Damit war der Drops so gut wie gelutscht. Aber es wurde nicht aufgegeben und alles versucht das Ruder rumzureißen. Aber an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Am Ende hieß es 18:25, 25:20 und 8:15. Glückwunsch an die sympathische Mannschaft aus Thurm, welche verdient und im Endeffekt souverän gewonnen haben.
Satzfolge aus Pleißa Sicht: 18:25, 25:18, 8:15
Für den TuS Pleißa spielten: Udo Rabe, Tim Gehlsdorf, Ronny Schulz, Alexander Heidel, Mirko Lößner, Benjamin Liebert, Ingo Heidel.
Auch wenn wir an diesem Tag nicht unser wahres Gesicht zeigen konnten, sollten wir trotzdem GROß bleiben. Wenn wir aus den beiden Spielen die richtigen Schlüsse ziehen und weiter an uns arbeiten, werden wir bald wieder Erfolge feiern.
Dazu haben wir schon am 07.03.2012 in Crimmitschau die Gelegenheit dazu. Pleißaaaaa …aus!
Wintermärchen in Ortmannsdorf
Auswärtsspiel beim SV 1861 Ortmannsdorf
Am heutigen Punktspieltag standen die Vorzeichen für die Volleyballer der TUS Pleißa nicht sonderlich gut. So mussten wir, bei winterlichen Straßenbedingungen, ersatzgeschwächt zum Tabellenführer nach Ortmannsdorf reisen. Vor drei Wochen verlor man an gleicher Spielstätte deutlich und verdient 25:19, 25:19. Obwohl wir wussten, dass wir bei einer Niederlage den Anschluss zur Tabellenspitze verlieren würden, versuchten wir trotzdem eine gewisse Lockerheit aufzubauen. Der Trainer nahm ein taktische Änderung vor, um vielleicht den Gegner gleich zu Beginn unter Druck zu setzen. Dieses Mittel sollte zunächst auch aufgehen. Der SV 1861 Ortmannsdorf hatte den ersten Aufschlag, den wir mit einem erfolgreichen Angriff als Punkt für uns ummünzen konnten. Wir kamen gut ins Spiel und lagen schnell 3:0 vorn. Durch ein druckvolles Aufschlagspiel, eine konzentrierte Annahme, sichere Angriffe hielten wir diesen Vorsprung den gesamten 1. Satz und gewannen 25:21. Die Freude auf Pleißaer Seite über diesen Satzgewinn war groß. Doch Ingo mahnte zur Ruhe und vor allem zur Konzentration auf den 2. Satz. Zu oft hatten wir nach einem erfolgreichen 1. Satz, den Zweiten verschlafen. Der zweite Spielabschnitt begann und es kam wie in soviel anderen Spielen vorher. Ortmannsdorf mit Wut im Bauch und gewechseltem "Spielermaterial" lag schnell mit 4 bis 5 Punkten in Front. Dadurch war der Pleißaer Trainer früh gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um sich neu zu sammeln und die Spieler aufzuwecken. Die Auszeit zeigte Wirkung und TUS Pleißa fand wieder in die Erfolgsspur zurück. Punkt für Punkt kämpften wir uns an Ortmannsdorf heran und gingen sogar 19:17 in Führung. Ortmannsdorf ließ sich aber dieses mal nicht abschütteln und glich zum 19:19 aus. Pleißa nahm sich seine zweite Auszeit, um die "Jungs" für den Endspurt noch mal richtig heiß zu machen. Kopf an Kopf ging es in die Endphase des Matches, in welchem nun auch noch mal richtig Hektik aufkommen sollte. Den Verantwortlichen von Pleißa war ein Wechselfehler bei Ortmannsdorf aufgefallen, welcher aber durch das Spielprotokoll leider nicht aufzuklären war. Nach einer kurzen Diskussion mit der Gegnerischen Mannschaft ging es auch schon weiter. Der Tabellenführer erspielte sich ein 23:21 und wir standen mit dem Rücken zur Wand, aber keine Spur von Nervosität oder Angst zu verlieren, im Gegenteil, zum Ende dieses Satzes schafften wir es nahe 100% unseres Leistungsvermögens zu zeigen und glichen abermals aus. Aufschlag Pleißa, erfolgreicher Angriff der Gegenseite und damit Satzball für Ortmannsdorf. Aufschlag Ortmannsdorf, gute Annahme auf Pleißaer Seite, klasse Zuspiel auf links außen, Punkt für Pleißa, 24:24. Alexander hat Aufschlag, Ortmannsdorf versucht seinen Angriff über ihren Hauptangreifer aufzubauen, doch Ronny und Mirko können erfolgreich blocken, 25:24 für Pleißa und damit Matchball. Alexander zum Zweiten, wieder der Ortmannsdorfer Hauptangreifer und wieder Block durch Mirko und Ronny, 26:24. Der Auswärtssieg beim (noch) Klassenprimus war perfekt, wer hätte das Gedacht?! Ich hoffe jeder hat gesehen und gemerkt, was wir leisten können, wenn wir alle 100% konzentriert sind und auch bei Fehlern groß bleiben. Kompliment an die Mannschaft wie sie dieses Spiel gemeistert hat und endlich mal über die gesamte Spielzeit ihr Können gezeigt hat. Es macht heute keinen Sinn einen Spieler herauszuheben, egal ob Mirko und Udo im Zuspiel oder Ronny, André, Alexander und Ingo im Angriff, alle haben ihr Leistungsvermögen abgerufen und gaaaaanz wichtig, JEDER HAT FÜR JEDEN GEKÄMPFT. Am 27.02.2012 können wir beweisen das es keine Eintagsfliege war. Dann treffen wir in der Pleißa-Arena auf Langenberg und Thurm, Spielbeginn 19:00 Uhr, Zuschauer sind auf herzlichste eingeladen.
Für Pleißa spielten: Udo Rabe, Mirko Lößner, André Reimann, Ronny Schulz, Alexander Heidel, Dieter Heidel, Ingo Heidel Angefeuert und unterstützt durch: Rolf Bretschneider, Eberhard Richter, Hendrik Vogel, Dieter Heidel, Romy Feustel |